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Das F.I.M. und seine Formate

Das Forum Improvisierter Musik ist eine Initiative zur Förderung frei improvisierter Musik in Frankfurt.

Offene Bühne für freie Improvisation
Nach dem Auftritt der „Opener group“ können im zweiten Teil des Abends interessierte Musiker:innen in verschiedenen Besetzungen improvisieren und interagieren.

Formationen+
Vom F.I.M. verpflichtete namhafte Musiker:innen improvisieren in wechselnden Besetzungen (5 Formationen) miteinander. Die Formationen ergänzen (+) eingeladene Gastmusiker:innen.

Formationen+ mit F.I.M. Frankfurt trifft…
Im Sinne der Vernetzung lädt das F.I.M. jährlich eine nationale/internationale Initiative improvisierter Musik zum musikalischen Austausch ein.

Formationen+ Tanz
Frei improvisierende Musiker:innen interagieren mit Protagonist:innen der Tanzszene, ergänzt um Gastmusiker- und Gasttänzer:innen.

Raumbespielungen
Freie musikalische Interaktion und Improvisation im öffentlichen Raum in Frankfurt. Improvisation von 11 Musiker:innen an 11 Orten mit gemeinsamer Abschluss-Gruppenimprovisation.

Female Duo
In intimen Konzertrahmen improvisieren zwei Protagonistinnen der nationalen Improvisationsszene im Duo Format.

Nächste Veranstaltung

Freitag, 19. April 2024: Female Duo #3

Unser 3. Female Duo widmet sich mit Vibraphon, Glasharfe, Array Mbira, Steeldrum, Waterphone, Sundrum, Querflöte, Bassquerflöte einer besonderen Instrumentierung für die mit der Alten Nikolaikirche ein passender Ort gefunden wurde.

Beginn: 19:00

Die Musikerinnen:

  • Isabelle Bodenseh: Querflöte, Bassquerflöte
  • Izabella Effenberg: Vibraphon, Glasharfe, Array Mbira, Steeldrum, Waterphone, Sundrum

In Isabelle Bodenseh liebt und lebt Musik. Die Flötistin bewegt sich grenzüberschreitend in den Sparten Jazz, Rock, Klassik und Weltmusik. Das neue Album ihrer Formation ISABELLE BODENSEH Quartet trägt den Namen „Flowing Mind“ (GLM) und dokumentiert ihre musikalische Bandbreite eindrucksvoll. Schon früh war der Halbfranzösin klar, dass ihr das begonnene Klassikstudium mit dem Ziel Orchestermusikerin nicht ausreicht. Die Freiheit, die sie suchte, fand sie weder in der Klassik noch in der Rolle des Orchestermusikers. Im Jazz und in der improvisierten Musik wurde sie fündig – nach dem Beiseitelegen des Orchestermusikstudiums und einem Schulmusikstudium Anfang der 90er Jahre in Frankfurt ging Isabelle Bodenseh den Weg der freien Musik weiter und studierte bei dem Jazzflötisten und Komponisten James Newton in Los Angeles. Nach einem halben Jahr Studien im Heimatland des Jazz zog die Flötistin weiter nach Kuba. In Havanna konnte sie mittels eines einjährigen Stipendiums des DAAD nicht nur Latinflute bei den renommiertesten kubanischen Musikern lernen, sondern auch Komposition bei Andrés Alén studieren und mit kubanischen Bands auf Konzerttournee gehen.

Ihre musikalische Expertise aus aller Welt bringt Isabelle Bodenseh seither in vielen unterschiedlichen Projekten unter. In Formationen wie Chantal, Verquer, Son Aché, La Serena oder bei den Sisters in Jazz International war sie ebenso zu erleben wie auch als Theater- und Studiomusikerin in über 30 CD-Produktionen, die auch Playalongs für den renommierten Schott-Notenverlag umfassen.

2016 gründete sie neben ihrer Tätigkeit als Dozentin für Improvisation an der Musikhochschule Frankfurt am Main seit dem Jahr 2000, die „JAZZ À LA FLUTE“-Plattform, um die Querflöte intensiver in das Rampenlicht des Jazz zu holen. Auf dieser Basis entstand nicht nur eine Academy für Improvisation, sondern vor allem ihr Herzensprojekt, ein Duo mit Lorenzo Petrocca. Sie erweiterte die Flötenfamilie über die „normale“ Querflöte noch mit Alt- und der besonders interessanten Bassquerflöte. Das 2018 entstandene ISABELLE BODENSEH Quartet mit Flöte, Gitarre, Hammondorgel und Schlagzeug erinnert an Aufnahmen der 60er Jahre mit Gitarrist George Benson und Flötist Joe Farrell. Bodensehs Band mit Lorenzo Petrocca an der Gitarre, Thomas Bauser an der Hammond Orgel und Lars Binder am Schlagzeug bildet eine swingende Rhythmusgruppe, über die sich die Flöte perfekt entfalten und solistische Höhenflüge starten kann. Neben strahlenden Melodiepassagen kommt auch der funky und perkussive Aspekt hier auf keinen Fall zu kurz. Tourneen führten die quirlige Flötistin und ihre Band schon quer durch Europa. Auch das neue, mittlerweile vierte Album mit der lyrischen Flötenstimme wird live präsentiert werden.

Isabelle Bodenseh
Isabelle Bodenseh

Izabella Effenberg ist eine Multiinstrumentalistin und eine der wenigen Jazz Vibrafonistinnen in Europa und die erste aus Polen. Darüberhinaus spielt sie auch das sehr seltene Instrument Array Mbira - eine Art Kalimba mit 5 Oktaven (CD„Crystal silence – Music for Array Mbira ist 2019 bei UNIT Records erschienen), die Glasharfe (Glasspiel), Steeldrum singende Säge, Marimba, Waterphone, Sundrum, Glas Xylofon (Aquarion), Glasschallen usw.
Während ihres Studiums in Polen und Deutschland hat sie verschiedene Stipendien und Preise bei Wettbewerben bekommen. Seit 2014 organisiert sie auch das Festival "Vibraphonissimo" in der Metropolregion Nürnberg. 2018 hat sie den Kulturpreis der Stadt Nürnberg bekommen und 2020 den Förderpreis des Bezirks Mittelfranken. Sie ist auch Gewinnerin des virtuellen Wettbewerbs Woman in Jazz Festival Next Generation 2020. Sie wurde auch vom Goethe Institut Dänemark als eine von 2 Musikerinnen aus Deutschland für die Summer Session 2020 in Dänemark ausgewählt. Seit 2021 ist sie YAMAHA Endorser und in 2022 wurde als Künstlerin der Metropolregion Nürnberg geehrt.
Sie ist als Künstlerin international unterwegs und spielte u.a.mit Katja Riemann, Prof.Harald Lesch, Rhoda Scott, Bugge Wesseltoft, Leszek Zadlo, Lars Danielsson, Magnus Öström, Vladislav Sendecki, Jan Lundgren, Nils Landgren, Mark Mondesir, Susan Weinert, Tony Lakatos, Matthias Schriefl, Nicole Johänntgen, Efrat Alony, Ellen Andrea Wang, Quadro Nuevo und anderen..
In den letzten Jahren hat sie verschiedene CDs als Komponistin und Vibrafonsolistin veröffentlicht. Ihre erste CD „Cuentame“ wurde 2013 beim Bayerischen Rundfunk aufgenommen und vom Kulturreferat der Stadt Nürnberg unterstützt. In diesem Projekt spielen hochkarätige deutsche Musiker und es singt die bekannte israelische Sängerin Efrat Alony. Die zweite CD „IZA“ wurde 2016 mit dem 3. Platz bei den Annual Jazz Station Awards / The best of Jazz in der Kategorie Vibes/Marimba ausgezeichnet.
Ihre neue CD Impressions in Colours verbindet den Sound von Vibrafon und Harfe mit ganz besonderen, aussergewöhnlichen Instrumenten, welche in Jazz und in improvisierter Musik selten in Erscheinung treten. Auf diese Weise entstehen völlig neue Klangwelten, bieten eine magische, unvergessliche Klangreise und durch den Einsatz einer so breiten Instrumentensammlung bei ihren Auftritten und Aufnahmen ist Izabella in der Lage eine der einzigartigsten und beispiellosen Klangerlebnisse zu schaffen, die das Publikum immer wieder elektrisiert und in Erstaunen versetzen.
Andere CDs sind u.a. "Sisters in Jazz" (Ystad Jazz Festival), "Henselt Heute" mit Metropolmusik e.V., Yumi Ito Orchestra, Mulo Francel „Crossing Life Lines“ (GLM) und „Montain Melody“ , Quadro Nuevo „Coole Kinderlieder“ 2022.
Festivals: Da Jazz Festival, CH Palm Jazz Festival PL, Jazz Baltica DE, Ystad Jazz Festival SWE, Gdanskie Noce Jazzowe PL, Off-beat JazzFestival CH und andere..
Neben ihrem Musikstudium hat sie viele Jahre Shotokan Karate trainiert und den 2.Dan (schwarzer Gurt) erworben. Sie hat an vielen polnischen und europäischen Wettkämpfen teilgenommen und dabei einige sehr gute Erfolge erziehlt, z.B. 8- malige polnische Meisterin, Silbermedaille bei der Europameisterschaft 1999.

Izabella Effenberg
Izabella Effenberg (Foto: M. Kuraszkiewicz)
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Musiker:innen bisheriger Opener und Formationen

Bülent Ates, Christoph Aupperle, Thomas Bachmann, Savas Bayrak, Isabelle Bodenseh, Michael Bossong, Paul Cannon, Nico Chientaroli, Tony Clark, Max Clouth, Elisabeth Coudoux, Marcel Daemgen, Marlies Debacker, Matthias TC Debus, Bob Degen, Christopher Dell, Erwin Ditzner, Mia Dyberg, Nigel Edwards, Peter Feil(†), Jörg Fischer, Fe Fritschi, Valentin Garvie, Bernhard Gehrke, Martin Götte, Igor Grabez, Sebastian Gramss, Frank Gratkowski, Gerhard Gschlößl, Daniel Guggenheim, Fred Guntermann, Fabian Habicht, Peter Hanson, Alfred 23 Harth, Ruben Hausmann, Shay Hazan, Nicola Hein, Frederich Helbing, Christopher Herrmann, Oscar Jan Hoogland, Carl Ludwig Hübsch, Lutz Jahnke, Salim Javaid, Jo Jena, Wilbert de Joode, Willi Kappich, Aki Kitajima, Naoko Kikuchi, Peter Klohmann, Stefan Kohmann, Athina Kontou, Burkard Kunkel, Christof Lauer, Lömsch Lehmann, Martin Lejeune, Gunnar Lettow, Christian Lillinger, Abril Lukac (Tanz), Andrea Maria Maeder (Tanz), Rudi Mahall, Dominik Mahnig, Dirk Marwedel, Felix Mayer, Annick Moerman, Michael Moore, Oliver Potratz, Puschan Mousavi Malvani, Heiner Metzger, Nikolai Muck, Matthias Muche, Ali Neander, Andreas Neubauer, Mani Neumeier, Etienne Nillesen, Uwe Oberg, Richard Oberscheven (Tanz), Eric Plandé, Christian Ramond, Emma Rasmussen (Tanz), Ada Rave, Ulrich Raupach, Wolfgang Reimers, Vitold Rek, Jan Roder, Isabel Rößler, Chris Rücker, Eric Ruffing, Olaf Rupp, Silvia Sauer, Heinz Sauer, Angelika Sheridan, Uli Schiffelholz, Wolfgang Schliemann, Sue Schlotte, Martin "Schmiddi" Schmidt, Daniel Schmitz, Britta Schönbrunn (Tanz), Matthias Schubert, John Schröder, Ulrike Schwarz, Aleksandra M. Ścibor Infinity (Tanz), Dennis Sekretarev, Aleksandar Skoric, Jasper Stadhouders, Sebastian Sternal, Mieko Suzuki, Peter Stock, Tassos Tataroglu, Ziv Taubenfeld, Christof Thewes, Jan-Filip Tupa, Birgit Ulher, Matthias Vogt, Luise Volkmann, Marta Warelis, Rainer Weber, Ingo Weiß, Uschi Wentzell, Bastian Weinig, Jürgen Werner, Jonas Westergaard, Katharina Wiedenhofer (Tanz), Philipp Wildenhues, Georg Wolf, Jürgen Wuchner(†), Eva Zöllner​, Kathrin Zurborg

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